28.07.2011: Lesezeichen + Co.

Ausführlicher Kommentar zu Gerrit's Eintrag "Meine Bookmarkleiste":

Also bei mir liegt das meistgenutzte in der sog. "Bookmarks Toolbar", allerdings sind so Dinge wie etwa die WP Function Reference bei mir beständig in der History drin, somit brauche ich da auch keine expliziten Links.
Alles wichtige, was man eben NICHT mit schnellem Grübeln wiederfindet, landet aber auch dort, nämlich unter "rtfm". Darunter tummeln sich Lesezeichen-Verzeichnisse wie etwa "wp", "css", "php" oder "linux", um bei spezielleren Themen die Übersicht nicht zu verlieren.

"tools" enthält sämtliche wichtigen Werkzeuge, etwa Colourlovers, verschiedene BluePrint CSS-Hilfsmittel oder auch Linksammlungen a la "50 Powerful Time-Savers For Web Designers".

Für Dinge wie "read it later" + Co. gibt es einen Haupteintrag in der "Werkzeugleiste" namens "quickmarks"; alternativ landet das einfach auf meinem privaten Scuttle-Server, und gut ist. In letzterem Fall erübrigt sich auch das ganze "share + synchronize everywhere"-Crossplattform-Gedöhnse - delicious-API + primitivem HTML sei Dank ;)

Update: Jetzt auch mit Bild :D

Zur in den Kommentaren angeschnittenen "Cloud vs. local"-Thematik:

Buchhaltung + Co. erledige ich lokal, mit OpenOffice Writer und ein paar guten Vorlagen.
Rechnungsversendung erfolgt via Mail + PDF, seltenst ist die gedruckte Variante notwendig (z.B. für den Ebner-Verlag).

Für unterwegs habe ich dieselben Vorlagen aufm Netbook - bzw. kann mir die von meinem Shell Hosting-Account ziehen. Auf diesem Speicherplatz landen dann auch die Endergebnisse; sobald ich wieder daheim bin, wird das dann mit den lokalen Daten abgeglichen (SFTP), fertsch!

Ich habe in der jüngeren Vergangenheit auch versucht, den ganzen Krimskrams wie etwa To-Do-Listen, Zeiterfassung, usw. mit web-basierten Systemen zu erledigen - bin aber letzlich, vor allem aufgrund der Einfachheit, wieder zum nächstnahen Analogon zu den Post-It-Notes und Notizblock übergegangen. Früher hatte ich tatsächlich was Post It-artiges als Mini-Anwendung, was im vcal/ical-Format Daten exportieren und importien konnte, leider läuft aber das Ding aber seit KDE 4 nicht mehr sauber, weshalb nun wirklich nur noch primitive Textdateien zum Einsatz kommen.

Kombiniert mit Unix-Timestamp bzw. meiner altgedienten Stopuhr am linken Handgelenk ergibt das eine prima portable Multi-Plattform-Anwendung - denn: Selbst mein Baseball-Schläger von Handy (Siemens SK 65) kann mit Textdateien umgehen ;)


1 Responses to Lesezeichen + Co.

  1. 16390 Daniel Jahnsmüller 29.07.2011 08:46:31

    Für die Zeiterfassung nutze ich ResqueTime (Referer-Link: http://rescuetime.com/ref/280458). Damit lassen sich mit einer App auch Telefonate erfassen. Außerdem kann man gut erkennen womit man schwerpunktmäßig die meiste Zeit verbringt und unter Umständen ein wenig optimieren. Ich hätte keine Lust immer aufzuschreiben wie lange ich für welche Arbeiten brauche, das klicke ich mir dann einfach zusammen.